Putting the PASC Score to the Test: Clinical vs. Statistical Accuracy in Long COVID Diagnosis.

17.11.2025 · Journal of general internal medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie prüft ein Punktesystem (den 'PASC-Score'), das entwickelt wurde, um Long COVID zuverlässig zu diagnostizieren. Untersucht wurden 130 Personen mit Long COVID und 60 Personen, die sich nach einer Corona-Infektion vollständig erholt hatten. Der PASC-Score erkannte Long COVID sehr zuverlässig, wenn er anschlug (keine Fehlalarme), übersah aber 20% der tatsächlich Betroffenen. Die Forscher fanden heraus, dass eine Kombination aus nur drei Symptomen – Verlust von Geruch/Geschmack, Post-Exertional Malaise (PEM, das heißt eine Verschlechterung der Symptome nach Anstrengung) und verminderte Libido bzw. sexuelle Funktionsfähigkeit – Long COVID sogar noch treffsicherer erkannte als der komplette Score. Diese drei Symptome allein identifizierten 94% der Betroffenen richtig und hatten kaum Fehldiagnosen. Die Studie ist mit insgesamt 190 Teilnehmenden eher klein und beschränkt sich auf eine bestimmte Klinik-Population, weshalb die Ergebnisse noch nicht allgemein gültig sind. Die Autoren fordern, bundesweite, praktisch einsetzbare Diagnosewerkzeuge für Long COVID zu entwickeln.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s11606-025-10042-6).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen