In dieser Metaanalyse wurden 12 randomisierte Studien mit insgesamt 1799 erwachsenen Patienten, die an chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) leiden, ausgewertet. Ziel war zu prüfen, ob kognitive Verhaltenstherapie (KVT) – also ein psychotherapeutisches Verfahren, das Gedanken‑ und Verhaltensmuster verändert – die Müdigkeit und weitere Beschwerden lindern kann. Betrachtet wurden verschiedene KVT‑Formen: persönliche Einzeltherapie, Selbst‑Lernprogramme und Gruppentherapie. Insgesamt zeigte die Kombination aller KVT‑Varianten keinen statistisch signifikanten Nutzen (p = 0,12). Einzel‑KVT in direktem Kontakt reduzierte die Müdigkeit stark (Cohens d = 2,91, p = 0,02). Selbst‑gesteuerte KVT verbesserte die körperliche Leistungsfähigkeit deutlich (Cohens d = ‑2,76, p = 0,04). Andere Analysen (z. B. Gruppentherapie, Angst, Depression) ergaben keine signifikanten Effekte. Nebenwirkungen wurden kaum berichtet und keine schweren Ereignisse gefunden. Die Studien wiesen jedoch große Unterschiede (hohe Heterogenität) und teilweise unvollständige Daten auf, was die Aussagekraft einschränkt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass besonders Patienten mit milderen Symptomen von selbstgesteuerter
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fpsyt.2025.1647897).