Diese Studie untersuchte, was im Blut nach körperlicher Belastung passiert und wie das mit der 'Post-Exertional Malaise' (PEM) - der typischen Verschlechterung nach Anstrengung bei ME/CFS - zusammenhängt. 132 Personen (79 ME/CFS-Betroffene, 53 gesunde, inaktive Kontrollpersonen) absolvierten zwei maximale Fahrrad-Belastungstests im Abstand von 24 Stunden. Mittels einer speziellen Messmethode wurden über 6000 Eiweißstoffe (Proteine) im Blutplasma über die Zeit verfolgt. Ergebnis: Bei ME/CFS-Betroffenen zeigten sich in der Erholungsphase - also genau dann, wenn PEM einsetzt - besonders starke und anhaltende Veränderungen. Betroffen waren Immunsystem (z.B. geschwächte Aktivität bestimmter Abwehrzellen), Stoffwechsel (Hinweise auf Stress in den Mitochondrien, den 'Kraftwerken' der Zellen) und Muskel-Nerven-Signale. Diese Veränderungen passten auch zu Symptomen wie Muskelschmerzen, Halsschmerzen und geschwollenen Lymphknoten. Frauen und Männer zeigten unterschiedliche Muster. Die Studie ist umfangreich angelegt, aber die Ergebnisse sind noch vorläufig und müssen weiter erforscht werden, um die genauen Ursachen von PEM zu verstehen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.mcpro.2025.101467).