Systematic literature review: treatment of postural orthostatic tachycardia syndrome (POTS).

01.02.2026 · Clinical autonomic research : official journal of the Clinical Autonomic Research Society · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Übersichtsarbeit fasst 45 Studien zur Behandlung des POTS-Syndroms zusammen. POTS bedeutet, dass beim Aufstehen der Herzschlag stark ansteigt (bei Erwachsenen um mindestens 30, bei Kindern um mindestens 40 Schläge pro Minute), ohne dass der Blutdruck stark abfällt. POTS tritt häufig bei ME/CFS-Betroffenen auf und verursacht Symptome wie Schwindel oder Herzrasen beim Stehen. Die Autoren fanden nur wenig gute Forschung zu Behandlungen; grosse, gut kontrollierte Studien fehlen bisher weitgehend. Nicht-medikamentöse Massnahmen wie Kompressionskleidung, angepasstes körperliches Training, zusätzliches Salz in der Ernährung und eine Reizung des Vagusnervs über die Haut könnten laut einzelnen Studien hilfreich und leicht umsetzbar sein. Bei Medikamenten zeigten die Wirkstoffe Ivabradin und Betablocker in mehreren Studien positive Effekte auf die Herzfrequenz. Für Midodrin und Pyridostigmin gibt es nur einzelne Hinweise auf mögliche Verbesserungen der Kreislaufregulation. Insgesamt betonen die Autoren, dass die Beweislage insgesamt schwach ist und mehr aussagekräftige Studien nötig sind, bevor klare Empfehlungen gegeben werden können.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s10286-025-01172-2).

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