[Healthcare Situation of 3,345 Long COVID Patients in Germany: Results of a Nationwide Survey].

01.04.2026 · Pneumologie (Stuttgart, Germany) · Zusammenfassung auf Deutsch

Eine deutschlandweite Online-Umfrage befragte zwischen März und April 2025 insgesamt 3345 Menschen mit Long-COVID (anhaltenden Beschwerden nach einer Corona-Infektion) zu ihrer Versorgungssituation. Die Teilnehmenden waren im Schnitt 49 Jahre alt, meist Frauen, und litten seit fast 3 Jahren an Symptomen – nur etwa ein Drittel berichtete von Besserung. Fast 90% waren langfristig krankgeschrieben, viele arbeitsunfähig, fast die Hälfte hatte einen Rentenantrag gestellt. Die meisten hatten viele verschiedene Ärzte aufgesucht (93% mehr als drei, jeder Fünfte über zehn) und hohe Summen selbst bezahlt (über 10% zahlten mehr als 10.000 Euro für Diagnostik/Therapie). Rehabilitationsmaßnahmen erhielten etwa 60%. Fast alle Befragten (97%) bewerteten ihre medizinische Versorgung als schlecht oder sehr schlecht. Die Autoren fordern bessere, leichter zugängliche und besser vernetzte Versorgungsangebote mit klaren Anlaufstellen. Die Studie basiert auf Selbstauskünften ohne Vergleichsgruppe und ist daher nicht repräsentativ, zeigt aber deutlich die große Belastung und Unzufriedenheit vieler Betroffener.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1055/a-2725-5650).

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