Diese Studie untersuchte, ob sich Long-COVID-Betroffene mit ME/CFS je nach Geschlecht unterscheiden. Dazu wurden Immunzellen, Hormone und Genaktivität (Transkriptomik) im Blut analysiert. Ergebnis: Bei betroffenen Frauen zeigte sich eine stärkere Daueraktivierung des Immunsystems – mehr entzündungsfördernde weiße Blutkörperchen (Neutrophile, Monozyten), weniger regulierende Immunzellen (regulatorische T-Zellen) und Anzeichen gestörter Blutbildung mit unreifen roten Blutkörperchen, was zu Erschöpfung und Gewebeschäden beitragen könnte. Zudem fanden sich bei Frauen Hinweise auf eine durchlässigere Darmbarriere und stärkere Entzündungsbotenstoffe (Zytokine) als bei Männern. Hormonell hatten Frauen weniger Testosteron, Männer weniger Östradiol. Die Genaktivität deutete bei Frauen auf Entzündungsprozesse im Nervensystem hin, was kognitive Beschwerden erklären könnte. Die Forscher fanden auch bestimmte Biomarker, die zwischen den Geschlechtern unterscheiden und mit typischen Beschwerden zusammenhängen. Die Studie legt nahe, dass Long COVID mit ME/CFS bei Frauen und Männern unterschiedlich abläuft und deshalb möglicherweise unterschiedliche Behandlungsansätze nötig sind – etwa hormonelle
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.xcrm.2025.102449).