Dieser Übersichtsartikel untersucht, ob das Diabetes-Medikament Metformin bei ME/CFS und Long Covid helfen könnte. Beide Erkrankungen zeigen ähnliche Störungen: Probleme bei der Energiegewinnung in den Zellkraftwerken (Mitochondrien), erhöhten oxidativen Stress (schädliche Abbauprodukte im Körper), Entzündungsprozesse, Darmbakterien-Ungleichgewichte und Probleme mit den Blutgefäßinnenwänden. Die Autoren erklären, wie Metformin theoretisch in mehrere dieser gestörten Prozesse eingreifen könnte, etwa indem es bestimmte Teile der zellulären Energieproduktion bremst und dadurch die Bildung schädlicher Stoffe verringert. Auch auf einen wichtigen Zell-Signalweg (mTOR), der Wachstum und Stoffwechsel steuert, könnte Metformin regulierend wirken. Zusätzlich werden entzündungshemmende, gefäßschützende, darmbezogene und nervenschützende Effekte diskutiert. Wichtig: Es handelt sich um eine theoretische Analyse bestehender Forschung, keine neue klinische Studie an Patienten. Es wurden keine eigenen Experimente oder Behandlungsergebnisse berichtet. Die Autoren betonen selbst, dass Metformin allein wahrscheinlich nicht ausreicht, sondern höchstens Teil eines umfassenderen Behandlungskonzepts sein
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1021/acsptsci.5c00229).