Diese Übersichtsarbeit fasst 142 Studien zu sogenannten 'postakuten Infektionssyndromen' zusammen – also Erkrankungen, die nach einer Infektion bestehen bleiben, darunter ME/CFS, Long-COVID und das Guillain-Barré-Syndrom (eine Nervenerkrankung, hier nur zum Vergleich herangezogen). Ziel war es, biologische Marker (Biomarker) zu finden, die diese Erkrankungen erklären oder nachweisen könnten. Die Ergebnisse zeigen: Betroffen sind häufig der Stoffwechsel von Aminosäuren, Energie und Fetten, das Mikrobiom (Darmbakterien), die Mitochondrien (Zellkraftwerke) sowie bestimmte kleine Erbgut-Steuermoleküle (miRNA). Alle diese Veränderungen scheinen über einen gemeinsamen Signalweg namens NF-κB verbunden zu sein, der Entzündungsprozesse im Körper steuert. Die Autoren schlussfolgern, dass diese Erkrankungen nicht durch eine noch aktive Infektion verursacht werden, sondern durch eine dauerhaft fehlgeleitete Immun- und Stoffwechselreaktion des Körpers. Die Studie ist eine reine Literaturzusammenfassung ohne neue Patientendaten und liefert keine fertigen Diagnosetests oder Behandlungen, sondern einen Rahmen für zukünftige, größer angelegte Forschung mit mehreren Messmethoden gleichzeitig (Multi-
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fimmu.2026.1741761).