Diese kleine Pilotstudie verglich Menschen mit ME/CFS (12 Personen), mit Long COVID (9 Personen) und gesunde Kontrollpersonen (10 Personen). Getestet wurden Herz-Kreislauf-Reaktionen auf Sauerstoffmangel, erhöhtes CO2 in der Atemluft und auf Kipptischversuche (Aufrichten des Körpers), außerdem Blutgefäßfunktion und die Fähigkeit, Denken und Bewegung gleichzeitig zu koordinieren. Insgesamt reagierten beide Gruppen bei den meisten Tests ähnlich wie die gesunden Kontrollen. Unterschiede zeigten sich aber in Details: Bei ME/CFS-Betroffenen verengten sich die Blutgefäße im Gehirn bei erhöhtem CO2-Gehalt stärker als normal, und die Hirndurchblutung wurde schlechter reguliert - gleichzeitig war die Koordination von Denken und Bewegung beeinträchtigt. Bei Long-COVID-Betroffenen sank der Sauerstoffgehalt im Blut beim Aufrichten stärker, und der Vagusnerv (Teil des Nervensystems, das Herzschlag und Erholung steuert) zog sich beim Aufstehen weniger zurück als erwartet. Die Studie deutet darauf hin, dass ME/CFS und Long COVID zwar ähnlich wirken, aber unterschiedliche Ursachen im Körper haben könnten. Wegen der sehr kleinen Teilnehmerzahl sind die Ergebnisse vorläufig und müssen in größeren St
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.autneu.2025.103358).