Diese Pilotstudie untersuchte, ob das Medikament Rapamycin in niedriger Dosis (6 mg pro Woche) Symptome bei ME/CFS lindern kann. Hintergrund: Ein Zellprozess namens mTOR ist bei ME/CFS oft überaktiv und blockiert dadurch die 'Autophagie' - eine Art Zell-Recycling, das Müdigkeit und Erschöpfung beeinflussen kann. Rapamycin hemmt mTOR. An der unkontrollierten Studie (ohne Vergleichsgruppe mit Placebo) nahmen 86 Betroffene teil, 70 wurden nach 30 Tagen ausgewertet. Ergebnis: Das Medikament wurde ohne schwere Nebenwirkungen vertragen. Bei 74% der Teilnehmenden verbesserten sich Erschöpfung, Post-Exertionelle Malaise (Zustandsverschlechterung nach Belastung) und Kreislaufprobleme im Stehen, gemessen mit verschiedenen Fragebögen zu Fatigue und Lebensqualität. Auch Blutwerte, die auf die Zell-Recycling-Aktivität hinweisen, veränderten sich passend zur erwarteten Wirkung. Wichtig: Es fehlte eine Kontrollgruppe, die Studie war klein und nicht verblindet, daher sind die Ergebnisse vorläufig. Weitere, besser kontrollierte Studien sind nötig, um Wirksamkeit und geeignete Dosierung zu klären sowie herauszufinden, wer von der Behandlung profitieren könnte.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-025-07213-8).