Diese Studie untersuchte 84 Frauen mit Hypermobilitäts-Spektrum-Störungen (HSD) oder hypermobilem Ehlers-Danlos-Syndrom (h-EDS) – beides Bindegewebserkrankungen mit überbeweglichen Gelenken und vielen weiteren Symptomen. Per Fragebogen wurden autonome Störungen (Fehlsteuerung des unwillkürlichen Nervensystems, z.B. Kreislauf, Verdauung), Lebensqualität und Depressivität erfasst. Ergebnisse: 58% hatten zusätzlich POTS (ein Kreislaufsyndrom mit Herzrasen beim Aufstehen), 32% ein Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS, überschießende Reaktion bestimmter Immunzellen), 55% Migräne, 26% ME/CFS und fast alle chronische Schmerzen. Ein Viertel hatte alle drei Diagnosen HSD/h-EDS, POTS und MCAS gleichzeitig. Die autonomen Symptome waren im Schnitt stärker ausgeprägt als bei Multipler Sklerose, diabetischer Nervenschädigung oder Sklerodermie. Die Lebensqualität war schlechter als bei POTS, MS, rheumatoider Arthritis und Lupus. Die Studie zeigt, dass HSD/h-EDS häufig mit schweren autonomen Störungen, chronischen Schmerzen und mehreren Begleiterkrankungen einhergeht, was die Lebensqualität stark einschränkt. Die Studie ist klein, beruht nur auf Selbstauskünften von Frauen und liefert keine Ursachenk
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.autneu.2025.103356).