Diese Studie untersucht, wie über die 'funktionelle neurologische Störung' (FND) auf der Plattform X (früher Twitter) diskutiert wird. FND ist eine neurologische Diagnose (z.B. Lähmungen, Anfälle), die nicht durch Scans nachweisbar ist und oft missverstanden wird. Die Forscher analysierten über zwei Monate 1104 Beiträge von 426 Nutzern sowie deren Reaktionen. Ergebnis: Viele Nutzer, die sich mit FND-Diskussionen beschäftigen, sind eigentlich mit anderen Erkrankungen verbunden, vor allem Long Covid und ME/CFS. Diese Gruppe war online einflussreicher und stärker vernetzt als Nutzer, die sich direkt mit FND identifizieren. 7 der 10 einflussreichsten Accounts vertraten eher FND-kritische bzw. ablehnende Ansichten, während Fachleute und Organisationen zu FND weniger Reichweite hatten. Von stark beachteten Beiträgen (mind. 5000 Aufrufe) waren die meisten negativ gegenüber FND eingestellt. Inhaltlich ging es oft um Konflikte, Misstrauen, empfundene Fehlbehandlung, Symptome, Wissen und Unterstützung. Die Studie zeigt, dass die Online-Debatte um FND stark von Skepsis geprägt ist, und dass ME/CFS- und Long-Covid-Communities dabei eine auffällig große Rolle spielen. Das könnte die öffentliche
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.2196/73439).