The microbiota-gut-brain axis in mental and neurodegenerative disorders: opportunities for prevention and intervention.

01.01.2025 · Frontiers in aging neuroscience · Zusammenfassung auf Deutsch

Der Artikel ist ein Überblick (Review) und keine eigene Studie. Er fasst aktuelle Forschungsergebnisse zur sogenannten Mikrobiota‑Darm‑Gehirn‑Achse (MGBA) zusammen – also wie die Darmbakterien das Gehirn beeinflussen. Bei vielen Erkrankungen, darunter Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Schlaganfall, Depression, Angst, posttraumatische Belastungsstörung und das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS), wurde immer wieder ein Ungleichgewicht der Darmflora (Dysbiose) gefunden. Typisch sind eine geringere Artenvielfalt, ein Rückgang von Bakterien, die kurzkettige Fettsäuren (SCFA) produzieren – das sind Stoffe, die Entzündungen hemmen – und ein Anstieg von entzündungsfördernden Keimen. Diese Veränderungen können die Blut‑Hirn‑Schranke schwächen, Entzündungen im Gehirn auslösen und das Gleichgewicht von Neurotransmittern stören. Der Review beschreibt außerdem, dass äußere Einflüsse wie Strahlung oder Chemikalien die MGBA zusätzlich schädigen können. Als mögliche Wege, die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn zu verbessern, werden ballaststoffreiche bzw. mediterrane Kost, SCFA‑Ergänzungen, Probiotika und fäkale Mikrobiota‑Transplantation (Stuhl­transplantation) genannt – jedoch wird

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