Diese Übersichtsarbeit untersucht, ob kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei Long Covid helfen kann, und zieht dabei Erfahrungen aus ME/CFS heran. Long Covid und ME/CFS ähneln sich stark: beide zeigen starke Erschöpfung, Verschlechterung nach Anstrengung (PEM), Denkschwierigkeiten und Hinweise auf gestörtes Immunsystem, Entzündungen im Nervensystem und Stoffwechselprobleme. Es gibt keine Biomarker (messbare Bluttests) oder ursächliche Behandlungen für beide Erkrankungen. Die Autoren betonen, dass KVT nicht bedeutet, die Erkrankungen seien rein psychisch bedingt, sondern höchstens ein Baustein der Betreuung sein kann – etwa um mit Energie besser hauszuhalten oder Begleitbeschwerden zu managen. Erste Studien mit mittlerer Beweiskraft deuten an, dass KVT bei Long Covid Erschöpfung und Denkleistung leicht verbessern könnte, allerdings sind die Studien sehr unterschiedlich aufgebaut und die Krankheitsdefinitionen uneinheitlich. Wichtig: Eine sorgfältige Anpassung an die individuellen Energiegrenzen ist nötig, da eine Verschlechterung durch Belastung (PEM) vermieden werden muss. Die Übersicht liefert keine neuen eigenen Daten, sondern fasst bestehende, oft kleine und vorläufige Studien z
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12879-025-11754-0).