Diese Fallstudie beschreibt einen 35-jährigen Mann mit Long COVID, POTS (einer Kreislaufstörung mit Herzrasen beim Aufstehen) und ME/CFS. Er nahm über längere Zeit 328 EKGs (Herzstrommessungen) mit einer handelsüblichen Smartwatch auf, jeweils im Sitzen und Stehen bei kontrollierter Atmung. Aus den EKG-Daten wurden bestimmte Messwerte berechnet, unter anderem das Verhältnis zweier Wellenformen im Herzschlag (S- und R-Zacke) sowie ein Maß für die Kopplung zwischen Atmung und Herzrhythmus. Zu Beginn zeigten sich starke Erschöpfung und typische POTS-Muster mit gestörter Atem-Herz-Koordination. Im Verlauf, als sich die Beschwerden besserten, normalisierten sich die Herzfrequenzreaktionen beim Aufstehen, und die berechneten Werte folgten den selbst berichteten Erschöpfungsniveaus - auch bei vorübergehenden Verschlechterungen nach Belastung. Die Studie deutet an, dass diese Smartwatch-Messwerte künftig als einfaches, alltagstaugliches Werkzeug zur Verlaufsbeobachtung von Long-COVID- und möglicherweise ME/CFS-Symptomen dienen könnten. Wichtig: Es handelt sich um die Beobachtung nur einer einzigen Person, daher sind die Ergebnisse vorläufig und müssen erst an größeren Gruppen überprüft wer
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1093/ehjcr/ytaf425).