Diese Studie aus Rio de Janeiro (Brasilien) untersuchte, wie häufig anhaltende Beschwerden nach einem Krankenhausaufenthalt wegen COVID-19 auftreten – bekannt als 'Long COVID'. Befragt wurden über 11.000 Personen 6 bis 24 Monate nach ihrer Entlassung aus öffentlichen Krankenhäusern. Ergebnis: 71,3% berichteten von mindestens einem anhaltenden Symptom, 39,3% gaben an, offiziell mit Long COVID diagnostiziert worden zu sein. Die häufigsten Beschwerden waren Erschöpfung (Fatigue), Zustandsverschlechterung nach Belastung (post-exertionelle Malaise, PEM – ein Kernsymptom, das oft in Studien übersehen wird), Gelenkschmerzen, Schlafstörungen und Denk-/Konzentrationsprobleme. Frauen waren häufiger betroffen, ebenso Menschen mit Vorerkrankungen. Das Alter spielte eine komplexe, nicht einfach lineare Rolle. Die Studie zeigt, dass Long COVID auch zwei Jahre nach der Erkrankung noch stark belastet – besonders bei einkommensschwachen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Sie liefert keine neuen Behandlungsansätze, sondern beschreibt lediglich Häufigkeit und Risikofaktoren. Da PEM – ein zentrales Merkmal von ME/CFS – explizit erfasst wurde, liefert die Studie wichtige Hinweise auf Überlappunge
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12879-025-11615-w).