Medical complexity and healthcare utilization among patients attending three U.S. post-COVID clinics.

26.09.2025 · BMC infectious diseases · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie wertete Krankenakten von 984 Erwachsenen aus, die zwischen 2020 und 2021 drei spezialisierte Post-Covid-Kliniken in den USA (Nebraska, New York, Texas) besuchten, weil sie nach einer Corona-Infektion nicht vollständig genesen waren. Untersucht wurden Symptome, Diagnosen und der Bedarf an medizinischer Versorgung. Häufigste Beschwerden waren Atemnot (59%), Belastungsintoleranz/Zustandsverschlechterung nach Anstrengung (46%), Erschöpfung (43%) und 'Brain Fog' (Konzentrations- und Denkprobleme, 43%). Fast jede dritte Person erhielt die Diagnose 'postvirales Erschöpfungssyndrom' – ein Zustand, der eng mit ME/CFS verwandt ist. Die Betroffenen hatten im Schnitt 3 Arztbesuche innerhalb von etwa 3,5 Monaten, teils bis zu 46 Besuche. Über 64% wurden an Fachärzte (z.B. Lungen-, Herz- oder Nervenheilkunde) überwiesen, fast 38% an Reha-Therapien wie Physio-, Ergo-, Sprach- oder Psychotherapie. Die Studie zeigt, dass Post-Covid-Patienten oft komplexe, mehrere Fachbereiche betreffende Beschwerden haben und eine gut koordinierte, interdisziplinäre Versorgung brauchen. Es handelt sich um eine retrospektive Beobachtungsstudie ohne Kontrollgruppe und ohne Wirksamkeitsprüfung einer Behan

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12879-025-11424-1).

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