Diese Studie untersuchte 126 Kinder mit Thalassämie (einer Blutkrankheit, die regelmäßige Bluttransfusionen erfordert) und 41 gesunde Kinder als Vergleichsgruppe. Häufige Transfusionen führen zu Eisenüberschuss im Körper, der Nervenzellen schädigen kann. Gemessen wurden Blutwerte für Nervenzellschäden (z.B. NSE, GFAP, NFL), Entzündungswerte (CRP, Interleukine) sowie Mineralstoffe wie Magnesium, Zink und Calcium. Zusätzlich füllten die Kinder Fragebögen zu Erschöpfung (ähnlich chronischem Erschöpfungssyndrom), Depression und Angst aus. Ergebnis: Kinder mit Thalassämie hatten höhere Werte bei Erschöpfung, Depression und Angst sowie mehr Nervenschäden- und Entzündungsmarker, aber weniger Mineralstoffe im Vergleich zu gesunden Kindern. Je mehr Eisenüberschuss und Nervenschädenmarker vorhanden waren, desto stärker waren Erschöpfung, Depression und Angst ausgeprägt. Die Autoren vermuten, dass Eisenüberschuss-bedingte Nervenschäden und Entzündungen zu diesen psychischen und körperlichen Symptomen beitragen könnten. Wichtig: Es handelt sich um eine spezielle Patientengruppe (Kinder mit Bluttransfusionen), nicht um klassische ME/CFS-Patienten. Die Übertragbarkeit auf ME/CFS ist daher unsich
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41598-025-16757-0).