Die Übersicht erklärt, dass sogenannte fortgeschrittene Glykationsendprodukte (AGEs) durch chemische Reaktionen beim Erhitzen von Lebensmitteln entstehen (z. B. beim Braten, Grillen oder Backen). AGEs können vom Körper selbst gebildet werden, gelangen aber auch über die Nahrung und bestimmte Chemikalien in den Körper. Sie lagern sich in Zellen ab und stören deren Funktion. Bindet ein AGE an den entsprechenden Rezeptor RAGE (Rezeptor für fortgeschrittene Glykationsendprodukte), löst das eine Kettenreaktion aus: Es entstehen reaktive Sauerstoffstoffe (ROS), die Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle) schädigen und Entzündungen fördern. Diese dauerhafte AGE‑RAGE‑Signalgebung kann chronische Entzündungen begünstigen und damit das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen erhöhen. Der Artikel fasst aktuelle Erkenntnisse zur Entstehung, zum Abbau und zur Anreicherung von AGEs zusammen und betont, dass die Ernährung ein veränderbarer Faktor ist. Er fordert weitere Forschung, ob eine Reduktion von AGEs in der Nahrung das Fortschreiten von Hirnerkrankungen verlangsamen könnte. Die Arbeit ist ein Review, keine eigene klinische Studie.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/neurosci6030089).