Decreased Heart Rate Variability Is Associated with Increased Fatigue Across Different Medical Populations: A Systematic Review.

12.09.2025 · Pathophysiology : the official journal of the International Society for Pathophysiology · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Übersichtsarbeit fasst 17 Studien zusammen, die den Zusammenhang zwischen Erschöpfung (Fatigue) und der sogenannten Herzratenvariabilität (HRV) untersuchten. HRV beschreibt, wie stark der Abstand zwischen Herzschlägen schwankt - ein Maß dafür, wie gut das autonome Nervensystem (das unbewusst Organe steuert, z.B. Herz, Verdauung) arbeitet. Sieben der Studien betrafen Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS), weitere Krebs- und Multiple-Sklerose-Patienten. In 14 von 17 Studien zeigte sich: Je stärker die Erschöpfung, desto ungünstiger war die HRV - das heißt, der aktivierende ('Kampf-oder-Flucht') Teil des Nervensystems war überaktiv, während der beruhigende Teil zu schwach arbeitete. Die Studienqualität war aber uneinheitlich: Es wurden unterschiedliche Mess-Methoden für Fatigue und HRV verwendet, es gab wenige untersuchte Erkrankungen, und die Teilnehmenden waren im Schnitt älter (43 Jahre) und mehrheitlich weiblich (64%). Es handelt sich um eine Zusammenschau bestehender, teils kleiner Studien - keine neue Behandlung wird getestet. Die Ergebnisse deuten aber darauf hin, dass eine gestörte Nervensystem-Balance mit stärkerer Erschöpfung zusammenhängt.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/pathophysiology32030046).

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