In dieser Studie wurde geprüft, ob die deutsche Übersetzung des DePaul Symptom Questionnaire für post‑exertional malaise (DSQ‑PEM) – ein Fragebogen, der die belastende Erschöpfung nach körperlicher oder geistiger Anstrengung erfasst – zuverlässig und gültig ist. Dafür wurden über 2 200 Personen aus der deutschen Allgemeinbevölkerung und 1 400 Patient*innen mit post‑COVID‑19‑Erkrankung befragt. Die interne Konsistenz (wie gut die einzelnen Fragen zusammenpassen) war in beiden Gruppen sehr hoch (Cronbach‑α‑Wert nahe 1). Die Ergebnisse des DSQ‑PEM korrelierten stark mit Angst‑ und Depressionssymptomen (PHQ‑4) und, bei den post‑COVID‑Patient*innen, auch mit einem allgemeinen Erschöpfungs‑Score (Chalder‑Fatigue‑Skala) – das spricht für gute konvergente Validität. Der Fragebogen unterschied klar zwischen Personen aus der Allgemeinbevölkerung und den post‑COVID‑Patient*innen, selbst wenn Alter, Geschlecht und andere Faktoren berücksichtigt wurden (known‑group‑Validity). Ältere Menschen und Frauen zeigten in der Allgemeinbevölkerung höhere PEM‑Werte, ein Zusammenhang bestand jedoch nicht in der Patient*innen‑Gruppe. Insgesamt bestätigt die Studie, dass das deutsche DSQ‑PEM ein verlässliche
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fpsyt.2025.1647040).