Dieser Fallbericht beschreibt eine 19-jährige Patientin mit ME/CFS und dem hypermobilen Ehlers-Danlos-Syndrom (hEDS, eine Bindegewebserkrankung mit Gelenküberbeweglichkeit), bei der zusätzlich ein sogenanntes Thoracic-Outlet-Syndrom (TOS) diagnostiziert wurde. Dabei werden Nerven oder Blutgefäße zwischen Schlüsselbein, erster Rippe und bestimmten Muskeln eingeengt, was Taubheit, Kribbeln und Armschwäche bei Überkopfbewegungen verursachen kann. Nach erfolgloser Physiotherapie ließ sie sich beidseitig operieren (Entfernung eines Rippenstücks, Lösung von Nerven und eines Muskels). Acht Wochen nach der zweiten Operation waren nicht nur die Arm-Symptome verschwunden, sondern auch Migräne, Hinterkopf-Nervenschmerzen, Schwindel und Sehstörungen – zudem besserten sich „Brain Fog“ (Denkstörungen) und Benommenheit deutlich. Die Autoren vermuten, dass TOS bei Menschen mit hEDS und ME/CFS häufiger vorkommen und zu systemischen Beschwerden beitragen könnte. Wichtig: Es handelt sich um einen einzelnen Fallbericht ohne Kontrollgruppe – die Ergebnisse sind nicht verallgemeinerbar und liefern keinen Beweis, dass eine TOS-Operation bei ME/CFS allgemein hilft. Weitere Forschung ist nötig, bevor darau
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.7759/cureus.90494).