In dieser kleinen Studie wurden 69 erwachsene Personen untersucht: 32 hatten nach einer SARS‑CoV‑2‑Infektion Long‑COVID‑Symptome (LC‑yes), 37 hatten keine Long‑COVID‑Symptome (LC‑no) und 37 Kontrollpersonen ohne bekannte Infektion. Alle wurden nach den International Consensus Criteria (ICC) auf Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) geprüft. Bei den LC‑yes‑Patienten traten besonders häufig post‑exertionaler Malaise (nach Anstrengung auftretende Verschlechterung), neurologische/sensorische Störungen, kognitive Probleme, Schlafstörungen, Schmerzen, gestörte Wärmeregulation und grippeähnliche Beschwerden auf – deutlich häufiger als in den anderen Gruppen. Jeder LC‑yes‑Patient berichtete über post‑exertionalen Malaise. ME/CFS wurde bei 3 von 16 LC‑yes‑Patienten (18,8 %), bei 1 von 15 LC‑no‑Patienten (6,7 %) und bei 4 von 37 Kontrollen (10,8 %) diagnostiziert; die Unterschiede waren statistisch nicht signifikant. Personen, die während der akuten Infektion mehr als sechs Symptome (z. B. Müdigkeit, Geschmacks‑/Geruchsverlust, Kopfschmerz) hatten, hatten ein doppelt erhöhtes Risiko für Long‑COVID. Die Studie zeigt, dass viele Long‑COVID‑Symptome mit ME/CFS überla
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.7759/cureus.90607).