Diese große niederländische Bevölkerungsstudie untersuchte an fast 6839 Personen, wie sich Kombinationen von Vorerkrankungen (Multimorbidität) auf das Risiko einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) auswirken. Mittels statistischer Gruppenanalyse wurden sechs typische Muster von Begleiterkrankungen gefunden, darunter eine 'psychosomatische' Gruppe mit vielen Fällen von ME/CFS, Angst und Stress. Über etwa 16 Jahre entwickelten Menschen aus der Gruppe mit Übergewicht und Bewegungsmangel das höchste Risiko für Herzschwäche (fast 4-fach erhöht), gefolgt von älteren Menschen und Personen mit Lungenerkrankungen. Die psychosomatische Gruppe mit ME/CFS wurde zwar identifiziert, aber ihr Risiko für Herzschwäche wurde in den Ergebnissen nicht separat als erhöht hervorgehoben - die stärksten Risikofaktoren waren Übergewicht und Inaktivität. Die Studie zeigt vor allem, dass verschiedene Kombinationen von Erkrankungen unterschiedlich stark das Herzschwäche-Risiko beeinflussen. Für ME/CFS-Betroffene liefert sie hauptsächlich die Erkenntnis, dass ME/CFS in dieser Untersuchung mit Angst und Stress gruppiert wurde, aber keine direkten Aussagen zu einem erhöhten Herzrisiko durch ME/CFS selbst.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.ijcard.2025.133914).