In einer kleinen Pilotstudie mit 20 Patienten, die nach einer Infektion an ME/CFS leiden, wurde geprüft, ob das Medikament Pyridostigmin die Handkraft beeinflusst. Die Teilnehmenden wurden zunächst zehnmal mit einem elektrischen Handkraftmessgerät getestet, dann nach einer Stunde erneut, um die Ermüdung zu messen. Anschließend erhielten sie 30 mg Pyridostigmin und wurden nach einer weiteren Stunde wieder getestet. Ohne das Medikament sank die maximale Handkraft im Schnitt um 4,65 kg; mit Pyridostigmin stieg sie dagegen um etwa 2,6 kg, also rund 1,5‑mal stärker nach Belastung. Gleichzeitig verringerte sich der Anstieg der Herzfrequenz beim Aufstehen von 17 auf 13 Schläge pro Minute, was auf eine bessere orthostatische (aufrechtes‑Stehen‑) Funktion hindeutet. Alle Patienten wurden auf Myasthenia gravis (eine Autoimmun‑Erkrankung, die Muskelschwäche verursacht) untersucht und waren negativ. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Pyridostigmin kurzfristig die Muskelkraft und die Kreislaufreaktion verbessern kann, vermutlich weil es die Menge des Botenstoffs Acetylcholin an den Nerven‑Muskel‑Übergängen erhöht. Die Studie ist jedoch sehr klein, nicht randomisiert und liefert nur vorläufi
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fnins.2025.1637838).