Diese Übersichtsarbeit verglich zwei Therapieansätze für ME/CFS: Pacing (bewusstes Einteilen der Energie, um Grenzen nicht zu überschreiten) und Graded Exercise Therapy/GET (stufenweise gesteigerte Bewegung). Ausgewertet wurden 6 Studien mit insgesamt 2280 Teilnehmenden aus den Jahren 2013-2023. Die Qualität der Studien war unterschiedlich, von gut bis schwach. Ergebnis: GET zeigte in den eingeschlossenen Studien etwas bessere Werte bei Erschöpfung, Schmerzen und körperlicher Funktion als Pacing oder normale medizinische Versorgung. Pacing führte laut den Autoren häufiger zu berichteten Symptomverbesserungen als GET. Bei über der Hälfte der Teilnehmenden traten in zwei Studien unerwünschte Wirkungen auf, teils mit deutlicher Verschlechterung von Erschöpfung und Funktionsfähigkeit. Wichtig: GET gilt bei vielen ME/CFS-Fachleuten inzwischen als riskant, da Belastungssteigerung bei Betroffenen die charakteristische Verschlechterung nach Anstrengung (PEM) auslösen kann. Die hier zusammengefassten Studien beruhen teils auf älteren, umstrittenen Datensätzen (u.a. PACE-Studie), deren Methodik von Fachleuten kritisiert wurde. Die Ergebnisse sollten daher mit Vorsicht betrachtet werden und s
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.jbmt.2025.05.048).