Diese kleine, vorläufige Pilotstudie untersuchte, ob das Medikament Rapamycin (niedrig dosiert) bei ME/CFS-Betroffenen Erschöpfungssymptome lindern kann und wie es im Körper wirkt. Bei Teilnehmenden, die auf die Behandlung ansprachen, wurden vor und nach 90 Tagen Blutproben verglichen. Im Fokus stand der sogenannte Purin-Stoffwechsel – ein Prozess, der Bausteine für Zellenergie liefert, aber bei Überaktivität oxidativen Stress (Zellschäden durch aggressive Sauerstoffverbindungen) begünstigen kann. Die Forscher fanden, dass Rapamycin ein bestimmtes Enzym bremst, das an der Purin-Produktion beteiligt ist. Dadurch veränderte sich der Purin-Spiegel, was offenbar die Energieproduktion in den Zellkraftwerken (Mitochondrien) verbesserte und Entzündungsreaktionen in Immunzellen des Gehirns (Mikroglia) verringerte. Die Studie deutet auf einen möglichen biologischen Mechanismus hinter der beobachteten Symptomlinderung hin. Wichtig: Es gab keine Placebo-Kontrollgruppe, die Stichprobe war klein, und die molekularen Analysen bezogen sich nur auf Personen, die auf die Behandlung ansprachen. Die Ergebnisse sind daher vorläufig und müssen in größeren, kontrollierten Studien bestätigt werden, bevor
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-026-08575-3).