In dieser kleinen Studie wurden fünf Menschen mit ME/CFS und zwei gesunde Personen zweimal über zwei Tage hinweg zu einer maximalen Belastungs‑ und Herz‑Lungen‑Test (CPET) aufgefordert. Vor dem Training sowie 0 h, 24 h und 48 h nach dem Training wurden Blutproben entnommen und die DNA‑Methylierung untersucht – ein epigenetischer Mechanismus, bei dem kleine chemische Markierungen die Genaktivität beeinflussen. Die Patienten zeigten im Vergleich zu den Gesunden stark unterschiedliche körperliche Leistungsdaten und bereits nach kurzer Belastung einen frühen Wechsel zur anaeroben Energiegewinnung. Auf DNA‑Ebene fanden die Forschenden bei allen fünf Patienten zahlreiche „differenziell methylierte Fragmente“ (DMFs), also DNA‑Stellen, deren Methylierung sich nach dem Training veränderte. Fast alle Veränderungen waren spezifisch für ME/CFS und traten in drei Mustern auf: sofort nach dem ersten Training, erst nach 24‑48 Stunden und kontinuierlich über 48 Stunden. Besonders häufig betrafen die Änderungen Gen‑Promotor‑Regionen, die die Aktivität von Genen steuern. Die betroffenen Gene gehören zu Prozessen wie Gefäßfunktion, Gewebe‑Entwicklung, Entzündungs‑ und Immunreaktionen. Die Analyse zei
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/ijms26178563).