Mapping the brain's fatigue network: a transdiagnostic systematic review and meta-analysis on functional correlates of mental fatigue.

01.01.2025 · Brain communications · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser systematischen Übersichtsarbeit wurden 46 bildgebende Studien (insgesamt 2603 Teilnehmende) ausgewertet, in denen Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen – darunter chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) und Post‑COVID‑19 – deutlich stärker unter mentaler Erschöpfung litten als gesunde Personen. Ziel war, ein gemeinsames Hirn‑Netzwerk zu finden, das mit mentaler Müdigkeit zusammenhängt. Die Analyse zeigte ein weit verbreitetes Netzwerk aus Vorderhirn‑ (frontal), limbischen (Gefühls‑) Bereichen, Basalganglien (Bewegungs‑ und Belohnungszentrum) und Parietal‑Regionen (Räumliche Verarbeitung). Drei Hauptcluster wurden hervorgehoben: ein frontal‑striato‑limbisches Cluster, ein frontal‑cinguläres Cluster und ein parietales Cluster. Diese Regionen sind an kognitiven, emotionalen und somatosensorischen Prozessen beteiligt, die bei mentaler Erschöpfung gestört sein können. Die Studienqualität war insgesamt mäßig, das Risiko von Verzerrungen war bei den meisten Arbeiten nicht gering. Die Ergebnisse unterstützen die Idee, dass eine Fehlfunktion im Thalamus‑Striatum‑Kortex‑System (ein Netzwerk, das Aufmerksamkeit und Energie reguliert) zu mentaler Müdigkeit führen kann, und da

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