In dieser Studie wurden 24 Männer aus dem Nahen Osten/Nordafrika (MENA-Region) untersucht, die an chronischer Erschöpfung und/oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, erhöhten Blutfetten oder Übergewicht litten. Sie erhielten eine sogenannte Doppelfiltrations-Apherese – ein Blutwäscheverfahren, bei dem Blutplasma gefiltert wird, um schädliche Stoffe zu entfernen. Vor und nach der Behandlung wurden Blutfette, Entzündungswerte und Autoantikörper (körpereigene Abwehrstoffe, die fälschlich eigenes Gewebe angreifen) gemessen. Nach der Apherese zeigten sich deutliche Verbesserungen dieser Werte. Bei einer Untergruppe der Patienten wurden zudem Gene untersucht, die für erblich bedingte Fettstoffwechselstörungen bekannt sind – hier fanden sich keine Mutationen, aber Hinweise, dass die erhöhten Blutfette eher durch das Zusammenspiel vieler Gene (polygen) bedingt sind. Die Autoren vermuten, dass Apherese-Behandlungen in dieser Region die Gesundheit und Lebenserwartung verbessern könnten. Wichtig: Die Studie ist klein, hat keine Vergleichsgruppe und bezieht sich nur auf Männer mit teils unterschiedlichen Erkrankungen – die Ergebnisse sind vorläufig und lassen keine gesicherten Rückschlüsse
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1055/a-2678-7739).