Fatigue, interoplastic and nociplastic distress in myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome, Gulf War Illness, and chronic idiopathic fatigue.

01.01.2025 · Frontiers in neuroscience · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Studie verglich Menschen mit Myalgic Encephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS), mit dem Gulf‑War‑Syndrom (GWI) und gesunden, wenig aktiven Personen. Alle Teilnehmenden beantworteten Fragebögen zu Müdigkeit, Schmerzen, körperlichen Beschwerden und Funktionsfähigkeit und wurden einer Dolorimetrie unterzogen – einem Messverfahren, das die Druckempfindlichkeit (Druckschmerz‑Schwelle) des Körpers erfasst und damit die sogenannte zentrale Sensibilisierung (Überempfindlichkeit des Nervensystems) abbildet. Ergebnisse: Frauen waren im Allgemeinen empfindlicher als Männer, weshalb die Analysen getrennt wurden. Sowohl die ME/CFS‑ als auch die GWI‑Gruppe zeigten bei beiden Geschlechtern deutlich höhere Druckempfindlichkeit als die Kontrollgruppe. Die Druckmessung korrelierte stark mit den Schmerz‑Scores (Spearman‑R ≈ ‑0,6) und weniger stark mit Müdigkeit oder Alltagsbeeinträchtigung (|R| < 0,42). Die Schmerz‑ und Körperwahrnehmungs‑Fragebögen waren ebenfalls eng miteinander verbunden. Für die Diagnose erwies sich die Druckmessung jedoch als nicht ausreichend genau. Die Autoren schließen, dass bei ME/CFS und GWI möglicherweise Fehlfunktionen im Mittelhirn und in der Medulla zu

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fnins.2025.1530652).

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