Variation in Repeated Handgrip Strength Testing Indicates Submaximal Force Production in Patients With Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome.

01.09.2025 · European journal of neurology · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersucht die Handkraft-Messung, die als möglicher Biomarker für ME/CFS gilt. Dabei wird angenommen, dass geringere Kraft auf eine gestörte Muskel- oder Nervenfunktion zurückgeht. Die Forscher werteten wiederholte Handkraftmessungen von 105 ME/CFS-Betroffenen und 66 gesunden Kontrollpersonen erneut aus, indem sie die Schwankungsbreite (Variationskoeffizient) zwischen den Messungen betrachteten. Bei voller Kraftanstrengung schwanken Messwerte normalerweise wenig; bei absichtlich oder unbewusst zurückgehaltener Kraft (submaximale Anstrengung) schwanken sie mehr. Ergebnis: Die Werte der ME/CFS-Patienten schwankten deutlich stärker als bei Gesunden, meist über dem Grenzwert, der auf submaximale Anstrengung hinweist. Auch bei einer Untergruppe mit normaler Ermüdbarkeit war die Schwankung bei Frauen weiterhin erhöht, bei Männern nicht eindeutig. Die Autoren vermuten, dass der Kraftverlust nicht nur an Muskeln oder Nerven liegt, sondern auch an einer veränderten Steuerung durch das Gehirn - möglicherweise beeinflusst durch chronischen Stress und ein vermindertes Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Das stellt die Eignung der Handkraftmessung als eindeutigen körperlich

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