Effect of nonpharmacologic therapies on depressive symptoms in patients with chronic fatigue syndrome: a network meta-analysis.

01.01.2025 · Frontiers in psychiatry · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Übersicht wurden 47 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 4 028 Menschen, die an chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) leiden, ausgewertet. Ziel war zu prüfen, welche nicht‑medikamentösen Maßnahmen die depressiven Symptome, die bei CFS häufig auftreten, am besten lindern. Die Analyse zeigte, dass eine speziell angepasste Ernährung die stärkste Verbesserung bewirkte (standardisierte Mittelwertdifferenz ≈ ‑5,6). Darauf folgten Moxibustion (eine Wärmebehandlung mit getrockneten Kräutern, ≈ ‑2,9) sowie Kombinationen aus Akupunktur, Moxibustion und Punkt‑Einbettung (≈ ‑3,2 bzw. ‑2,5). Alle genannten Effekte beruhen auf vergleichsweise kleinen Einzelstudien; die Ergebnisse sind daher vorläufig und müssen durch größere, gut geplante Studien bestätigt werden. Die Arbeit liefert Hinweise, dass Ernährungsumstellung und bestimmte traditionelle chinesische Therapien potenziell depressive Begleitsymptome bei CFS mildern könnten, ersetzt aber keine ärztliche Behandlung.

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