Dieser Kommentar bespricht kritisch eine frühere Übersichtsarbeit zu 'Xiaoyao San' (XYS), einer traditionellen chinesischen Kräutermischung, die bei chronischem Fatigue-Syndrom (CFS/ME) untersucht wurde. Die Original-Studie hatte sechs kleine chinesische Studien ausgewertet und positive Effekte auf Müdigkeit, Angst und Depression berichtet. Die Autoren dieses Kommentars weisen jedoch auf erhebliche Schwächen hin: Keine der Studien war doppelt verblindet, wichtige methodische Angaben fehlten oft, wodurch Ergebnisse verzerrt sein könnten. Zudem wurden in den Studien unterschiedliche 'modifizierte' Varianten von XYS mit verschiedenen Zusatzkräutern verwendet, die pharmakologisch stark variieren können – diese wurden aber alle als eine Behandlung zusammengefasst, was die Aussagekraft verringert. Kritisiert wird auch die Nutzung der sogenannten 'Effektivitätsrate' als Hauptmessgröße, ein in China gängiges, aber international nicht standardisiertes Maß, das nicht klar zeigt, ob tatsächlich die Erschöpfung besser wurde oder nur andere Symptome wie Schlafprobleme. Die Autoren fordern für künftige Studien strengere Methoden und international anerkannte Messinstrumente wie die Chalder-Fatigu
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fphar.2025.1597672).