Diese Studie untersuchte, ob bestimmte Gene, die die Aktivität von natürlichen Killerzellen (NK-Zellen, eine Art Immunzelle zur Bekämpfung von Infektionen) steuern, mit ME/CFS zusammenhängen. Diese Gene heißen KIR (Killerzell-Immunglobulin-ähnliche Rezeptoren) und regeln, ob NK-Zellen aktiviert oder gebremst werden. Untersucht wurden 418 ME/CFS-Betroffene und 473 gesunde Kontrollpersonen aus Norwegen, wobei diesmal auch feinere genetische Varianten (Allele) der KIR-Gene analysiert wurden, nicht nur die Gene als Ganzes. Es fand sich kein Zusammenhang zwischen ME/CFS und dem grundsätzlichen Vorhandensein bestimmter KIR-Gene. Allerdings kamen bestimmte Varianten von hemmenden KIR-Genen bei Betroffenen häufiger oder seltener vor als bei Gesunden - konkret drei Varianten häufiger und zwei seltener. Diese Unterschiede waren statistisch nachweisbar, aber die Effekte waren moderat. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Regulation von NK-Zellen bei ME/CFS eine Rolle spielen könnte, was frühere Hinweise auf eine gestörte NK-Zell-Funktion bei der Erkrankung stützt. Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie ohne Aussage zu Ursache oder Behandlung, weitere Untersuchungen sind nötig, um di
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.bbi.2025.106098).