Diese kleine Pilotstudie untersuchte, ob eine spezielle liegende Yoga-Übung mit isometrischen (haltenden, nicht bewegten) Anspannungen den Kreislauf von ME/CFS-Betroffenen beim Aufstehen beeinflusst. Zehn Frauen mit ME/CFS praktizierten das Yoga 12 Wochen lang. Vorher hatten zwei von ihnen das sogenannte POTS (posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom), bei dem der Puls beim Aufstehen stark ansteigt und Beschwerden wie Schwindel verursacht. Nach den 12 Wochen zeigten beide Patientinnen keinen übermäßigen Herzfrequenzanstieg mehr beim Aufstehen, ihr Kreislaufverhalten normalisierte sich. Bei den acht Teilnehmerinnen ohne POTS blieb die normale Reaktion unverändert. Die Studie deutet darauf hin, dass dieses sanfte Yoga möglicherweise als zusätzliche, nicht-medikamentöse Unterstützung bei POTS im Rahmen von ME/CFS hilfreich sein könnte. Wichtig: Es handelt sich um eine sehr kleine Untersuchung mit nur 10 Personen, ohne Kontrollgruppe. Die Ergebnisse sind vorläufig und müssten in größeren Studien bestätigt werden, bevor man daraus verlässliche Empfehlungen ableiten kann.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s13030-025-00336-w).