Diese Studie untersuchte, ob sich Long COVID (anhaltende Beschwerden nach einer Corona-Infektion) je nach Alter unterschiedlich zeigt. Über 10.000 Erwachsene wurden anhand von 41 Symptomen befragt, ab 12 Punkten galt Long COVID als wahrscheinlich. Ergebnis: Menschen zwischen 40 und 59 Jahren hatten ein erhöhtes Risiko für Long COVID im Vergleich zu 18-39-Jährigen, während Menschen über 70 Jahre seltener die Diagnosekriterien erfüllten. Bei sehr alten Menschen fielen typische Symptome wie Erschöpfung, Schmerzen, Post-Exertionelle Malaise (Zustandsverschlechterung nach Belastung), Schlafstörungen und Herzrasen weniger stark ins Gewicht, da sie auch ohne Infektion häufiger auftreten – dadurch sind diese Symptome bei Älteren weniger aussagekräftig für Long COVID. Auch die Art der Symptom-Kombinationen unterschied sich: Jüngere hatten häufiger 'Brain Fog' (Konzentrations- und Denkprobleme) ohne Geruchs-/Geschmacksverlust, Ältere häufiger Magen-Darm-Beschwerden oder Geruchs-/Geschmacksverlust. Die Studie ist eine Beobachtungsstudie und kann keine Ursachen beweisen, liefert aber Hinweise, dass Long COVID im Alter anders erkannt und bewertet werden sollte.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1111/jgs.70043).