Co-occurrence of severe fatigue and insomnia: implications for the outcome of cognitive behavioural therapies.

18.08.2025 · Behavioural and cognitive psychotherapy · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Beobachtungsstudie wurde untersucht, ob das gleichzeitige Auftreten von starker Erschöpfung und Schlafstörungen die Wirksamkeit von kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) beeinflusst. 241 Patienten mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) erhielten KVT gegen Erschöpfung, 162 Patienten mit Schlafstörungen erhielten KVT gegen Insomnie. Die Schwere der Erschöpfung wurde mit dem Fragebogen „Checklist Individual Strength“ (CIS‑fat) und die Schlafstörung mit dem „Insomnia Severity Index“ (ISI) gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Therapieerfolge bei Patienten mit und ohne gleichzeitig auftretende Gegen‑symptom (Erschöpfung bei Schlafstörung bzw. Schlafstörung bei Erschöpfung) gleich waren. Verbesserungen beider Symptome waren zudem miteinander korreliert, jedoch blieb bei etwa einem Viertel bis einem Drittel der Patienten das jeweils andere Symptom nach erfolgreicher Therapie bestehen. Die Studie ist nicht randomisiert und daher nicht als endgültiger Beweis zu werten, liefert aber Hinweise, dass KVT sowohl bei reiner Erschöpfung als auch bei reiner Schlafstörung wirksam bleibt, selbst wenn beide Beschwerden zusammen auftreten.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1017/S1352465825100945).

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