Die Übersicht beschreibt, wie bei dem Krankheitsbild "Chronisches Entzündungs‑Reaktions‑Syndrom" (CIRS) im Laufe von etwa 20 Jahren immer genauere Messungen entwickelt wurden, um die Krankheit von anderen ermüdenden Erkrankungen wie ME/CFS zu unterscheiden. Anfangs wurden einfache Funktions‑Tests wie die Sehschärfe bei Kontrast (wie gut man feine Unterschiede in hell‑dunklen Bereichen erkennt) eingesetzt. Später kamen komplexere Laborwerte hinzu, zum Beispiel Messungen von Hormonen, Immunzellen, Stoffwechselprodukten und Durchblutungs‑Parameter. Der aktuelle Stand ist die Analyse von Gen‑Aktivitäten (Transkriptomik) über die GENIE‑Plattform, die anhand von Gen‑Expression‑Mustern verschiedene Krankheitsstadien erkennen und CIRS von anderen Erkrankungen abgrenzen soll. Die Autoren betonen, dass bei ME/CFS bislang noch kein einheitliches Diagnose‑Modell mit verlässlichen Biomarkern existiert, sodass manche Patienten fälschlich als ME/CFS eingestuft werden könnten, obwohl sie eigentlich CIRS haben. Die Arbeit ist ein Überblick, keine neue Studie, und basiert auf vielen einzelnen, teils kleinen Untersuchungen. Sie liefert kein Therapie‑Versprechen, sondern zeigt, dass ein strukturiertes
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/ijms26157284).