Diese große niederländische Langzeitstudie (über 100.000 Teilnehmende, zwei Befragungszeitpunkte) untersuchte, wie sich Depression, generalisierte Angststörung, Fibromyalgie und ME/CFS gegenseitig über die Zeit beeinflussen. Ziel war es zu klären, ob psychische Erkrankungen körperliche Erschöpfungserkrankungen auslösen, umgekehrt oder beides gleichzeitig gilt. Ergebnis: Körperliche Erkrankungen wie Fibromyalgie und ME/CFS blieben über die Zeit stabiler als die psychischen Erkrankungen. Bei Fibromyalgie zeigte sich, dass sie spätere Depression eher vorhersagte als umgekehrt - Depression löste also nicht die Fibromyalgie aus, sondern eher andersherum. Bei ME/CFS fanden die Forschenden eine wechselseitige Beziehung zu Depression und Angststörung: Beide Richtungen scheinen sich gegenseitig zu beeinflussen. Wichtig: Die Studie zeigt statistische Zusammenhänge über die Zeit, kann aber keine echte Ursache-Wirkung beweisen. Sie unterstützt jedoch die Sichtweise, dass ME/CFS nicht einfach eine Folge von psychischen Problemen ist, sondern eine eigenständige Erkrankung, die auch selbst psychische Symptome mit beeinflussen kann. Die Autoren betonen, dass unterschiedliche körperliche Erschöpfun
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1017/S0033291725100603).