In einer großen niederländischen Bevölkerungsstudie mit 166 774 Personen wurden drei funktionelle Erkrankungen (ME/CFS, Fibromyalgie, Reizdarmsyndrom) und zwei psychische Erkrankungen (Depression, generalisierte Angststörung) daraufhin untersucht, ob sie in Familien häufiger zusammen mit Herz‑Kreislauf‑ und Stoffwechselerkrankungen (z. B. Übergewicht, Typ‑2‑Diabetes, Bluthochdruck) sowie mit immunbezogenen Erkrankungen (Autoimmunerkrankungen, Allergien) auftreten. Die Analyse zeigte, dass alle untersuchten funktionellen und psychischen Erkrankungen ein leicht erhöhtes Risiko (Risiko‑Verhältnis 1,06‑1,24) haben, bei Verwandten ebenfalls immunbezogene Krankheiten zu besitzen. ME/CFS, Fibromyalgie und Depression teilten zudem ein erhöhtes Risiko (Risiko‑Verhältnis bis 1,23) für die meisten Herz‑Kreislauf‑ und Stoffwechselerkrankungen. Die familiären Zusammenhänge waren bei ME/CFS, Fibromyalgie und Depression ähnlich stark (Korrelationswerte 0,12‑0,44), während bei Reizdarmsyndrom und Angststörung die Muster variabler waren. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass gemeinsame familiäre Risikofaktoren, die das Immunsystem und den Stoffwechsel betreffen, auch bei funktionellen und psychisc
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12916-025-04293-7).