In dieser Laborstudie wurde bei Ratten ein Müdigkeitsmodell erzeugt, indem die Tiere zehn Tage lang wiederholt vom Schlaf abgehalten wurden, aber zwischendurch Pausen bekamen. Danach wurden ihr Bewegungs‑ und Angstverhalten sowie ihr Gedächtnis getestet. Die erschöpften Ratten zeigten zwar keine Veränderung ihrer täglichen Bewegungsaktivität, aber sie wirkten ängstlicher im offenen Feld‑Test und erzielten im Y‑Labyrinth‑Test deutlich schlechtere Ergebnisse, was auf eine Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses hindeutet. Gleichzeitig wurde im Gehirn gemessen, dass das entzündungshemmende Protein Transformierender Wachstumsfaktor‑β1 (TGF‑β1) im Frontallappen (Präfrontal‑Kortex) erhöht war, während die Werte im Blut und im Striatum (ein anderer Hirn‑Bereich) unverändert blieben. Die Ergebnisse zeigen, dass wiederholter Schlafmangel bei Ratten zu kognitiven Defiziten, erhöhter Angst und einer gezielten Erhöhung von TGF‑β1 im präfrontalen Kortex führt. Da es sich um ein kleines Tiermodell handelt, lässt sich daraus noch nicht direkt auf die Behandlung von ME/CFS beim Menschen schließen, aber die Beobachtungen könnten Hinweise darauf geben, welche Hirn‑Mechanismen bei mentaler Erschöp
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fpsyt.2026.1841951).