Disrupted glymphatic function and its relationship with sleep and cognitive impairment in ME/CFS assessed via DTI-ALPS.

01.01.2026 · Frontiers in neuroscience · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte das sogenannte glymphatische System – ein Reinigungssystem des Gehirns, das vor allem im Schlaf Abfallstoffe abtransportiert. Wenn es gestört ist, können sich schädliche Stoffwechselprodukte im Gehirn ansammeln und möglicherweise Entzündungen sowie Symptome verursachen. Mittels einer speziellen MRT-Methode (DTI-ALPS), die die Aktivität dieses Reinigungssystems misst, wurden 31 ME/CFS-Betroffene mit 27 gesunden Kontrollpersonen verglichen. Ergebnis: Bei ME/CFS-Betroffenen war der Messwert für die Gehirnreinigung insgesamt niedriger, besonders in der rechten Gehirnhälfte – ein Hinweis auf eine gestörte Funktion. Zudem hing ein niedrigerer Wert mit stärkeren Schlafstörungen und stärkeren Konzentrationsproblemen zusammen. Die Studie ist klein und vorläufig, liefert aber erste Hinweise darauf, dass eine gestörte Gehirnreinigung während des Schlafs zu den bei ME/CFS bekannten Symptomen wie Schlafproblemen und Denkschwierigkeiten beitragen könnte. Es handelt sich nicht um einen Nachweis einer Ursache, sondern um einen ersten Zusammenhang, der weitere Forschung erfordert. Es werden keine Behandlungsmöglichkeiten untersucht oder empfohlen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fnins.2026.1875420).

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