In dieser Studie wurden Daten der US‑National Health Interview Survey von 2021‑2023 ausgewertet, um zu prüfen, wie die Vorgeschichte von Depressionen und die allgemeine Krankheitsbelastung ("Disease History Score", ein Maß für mehrere gleichzeitig bestehende Erkrankungen) mit dem aktuellen Vorhandensein von ME/CFS zusammenhängen. Teilnehmer, die angaben, von einem Arzt mit ME/CFS diagnostiziert worden zu sein und die Erkrankung noch hatten, wurden als aktuelle Fälle gezählt. Personen mit einer früheren Depression hatten ein um 61 % höheres Risiko, derzeit an ME/CFS zu leiden (Odds Ratio = 1,61). Auch ein hoher Disease‑History‑Score war mit einem deutlich höheren Risiko verbunden (OR = 2,49); ab einem bestimmten Schwellenwert erhöhte jede weitere Einheit des Scores das Risiko um 85 %. Der Score erklärte einen Teil des Zusammenhangs zwischen Depression und ME/CFS, besonders bei Frauen und Menschen ab 50 Jahren. Es zeigte sich jedoch keine zusätzliche Vorhersagekraft, wenn der Score zum Modell hinzugefügt wurde. Insgesamt deutet die Studie darauf hin, dass sowohl eine Depression in der Vorgeschichte als auch das Vorhandensein mehrerer Erkrankungen das Risiko für ME/CFS erhöhen, wobei
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fpubh.2026.1862602).