In dieser Studie wurde untersucht, wie sich natürliches Lichtverhalten im Alltag auf ME/CFS-Betroffene auswirkt. 100 Erkrankte und 56 gesunde Vergleichspersonen trugen eine Woche lang ein Armband, das Licht, Hauttemperatur und Bewegung aufzeichnete. Zusätzlich wurden Fragebögen zu Erschöpfung, Schlafqualität und Lebensqualität sowie Blutwerte erhoben. Ergebnis: Bei ME/CFS-Patienten hing das Lichtverhalten stärker mit Beschwerden zusammen als bei Gesunden. Menschen mit einem 'gesunden' Lichtmuster (viel stabiles Tageslicht, wenig Licht nachts) hatten weniger Erschöpfung, weniger Schlafprobleme und bessere Lebensqualität als jene mit ungünstigem Muster (unregelmäßiges Licht, viel Licht nachts). Nächtliches Licht war zudem mit ungünstigeren Blutwerten verbunden (mehr Entzündungsmarker VCAM-1 und Blutfette, weniger Serotonin). Die Studie zeigt nur Zusammenhänge, keine Ursache-Wirkung – ob gezielte Lichtgewöhnung tatsächlich hilft, ist damit nicht bewiesen. Die Stichprobe ist recht klein und die Untersuchung explorativ, weitere Forschung ist nötig.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-026-08556-6).