Systems neuroendocrinology in ME/CFS and long COVID: a chronobiological framework for hormone-based research.

19.06.2026 · Frontiers in neuroendocrinology · Zusammenfassung auf Deutsch

Dieser Übersichtsartikel fasst zusammen, was über Störungen des Hormonsystems bei ME/CFS und Long Covid bekannt ist. Im Fokus stehen die Steuerzentralen im Gehirn (Hypothalamus und Hirnanhangdrüse), die Hormone, Immunsystem, Nervensystem, Stoffwechsel und den Kreislauf regeln. Die Autoren stellen fest, dass bisherige Studien Hormonveränderungen meist einzeln betrachten, ohne auf den Zeitpunkt der Messung zu achten – etwa auf die Tagesrhythmik (circadiane Rhythmen) oder den Menstruationszyklus. Da Hormonspiegel sich ständig verändern, könnten wichtige Störungsmuster bisher übersehen worden sein. Besonders Geschlechtshormone gelten als anfällig für Störungen, was auch erklären könnte, warum deutlich mehr Frauen betroffen sind. Die Autoren fordern deshalb künftige Studien, die Hormone wiederholt über Tag und Zyklus messen und verschiedene Körpersysteme gemeinsam betrachten, um die Ursachen der schwankenden Symptome besser zu verstehen. Es handelt sich um eine theoretische Zusammenfassung bestehender Forschung ohne neue Messdaten oder Behandlungsergebnisse; sie liefert also keine unmittelbaren Therapieansätze, sondern einen Vorschlag für bessere zukünftige Forschungsmethoden.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.yfrne.2026.101268).

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