Diese Studie aus Südkorea untersuchte 629 Erwachsene mit Long COVID (anhaltende Symptome mindestens 12 Wochen nach einer Corona-Infektion). Mittels einer Online-Befragung wurden Symptome erfasst und die Betroffenen anhand ihrer Symptommuster in vier Gruppen eingeteilt: wenig Symptome (23%), mittlere Beschwerden in mehreren Körpersystemen (44%), vor allem Erschöpfung und Verschlechterung nach Anstrengung – ähnlich wie bei ME/CFS – (16%), sowie starke Beschwerden in vielen Bereichen (17%). Je mehr Symptome vorlagen, desto schlechter war die gesundheitsbezogene Lebensqualität. Faktoren wie niedrigere Bildung, bestehende chronische Erkrankungen, schlechter subjektiver Gesundheitszustand, Krankenhausaufenthalt während der akuten Infektion und länger anhaltende Symptome waren mit einer geringeren Lebensqualität verbunden. Die Autoren betonen, dass unterschiedliche Symptomprofile unterschiedliche, individuell angepasste Unterstützung erfordern könnten, etwa Reha-Maßnahmen, kognitives Training oder psychologische Begleitung. Die Studie beruht auf einer Online-Umfrage in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe (Südkorea) und ist daher nicht ohne Weiteres auf andere Länder übertragbar. Es handel
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pone.0351506).