Diese Studie vergleicht Post-COVID-Erkrankung (PCC) mit ME/CFS über einen Zeitraum von durchschnittlich 31 Monaten. Untersucht wurden 38 Personen (21 mit PCC, 17 mit ME/CFS) mittels Tests zum vegetativen Nervensystem (das unbewusste Körperfunktionen wie Herzschlag steuert), zu kleinen Nervenfasern in der Haut und zu Denkleistung. Zu Beginn ähnelten sich beide Gruppen weitgehend, ME/CFS-Betroffene hatten aber etwas mehr vegetative Beschwerden und schlechtere Kreislaufwerte. Über die Zeit zeigten beide Gruppen ähnliche Veränderungen: Verarbeitungsgeschwindigkeit des Denkens nahm ab, während sich manche Nerventests und das Wortgedächtnis leicht verbesserten. Erschöpfung stand in Zusammenhang mit schlechterer Konzentration und Denkleistung. Am Ende der Studie ähnelten sich die Profile von PCC- und ME/CFS-Betroffenen noch stärker als am Anfang. Das deutet darauf hin, dass sich anhaltende PCC-Symptome im Verlauf immer mehr ME/CFS annähern könnten – möglicherweise, weil ähnliche Krankheitsmechanismen nach Infektionen beteiligt sind. Die Studie ist klein und liefert keine endgültigen Beweise, dass beide Erkrankungen identisch sind oder gleich verlaufen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-026-08321-9).