Irisin Signaling Resistance in Myalgic Encephalomyelitis: A Proposed Mechanistic Framework for Post-Exertional Malaise Involving the TSP-1-HSP90α-αvβ5 Axis.

26.05.2026 · International journal of molecular sciences · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte, warum körperliche Anstrengung bei Menschen mit ME/CFS zu einer extremen Zustandsverschlechterung (PEM) führt. Die Forschenden schauten sich dazu bestimmte Botenstoffe im Blut von 92 Erkrankten und 44 gesunden Vergleichspersonen an – vor und nach einer körperlichen Belastung. Im Fokus stand das Proteinhormon Irisin, das normalerweise bei Bewegung ausgeschüttet wird und den Energiestoffwechsel anregt, sowie das Protein TSP-1, das als sein Gegenspieler wirkt. Es zeigte sich, dass ME/CFS-Betroffene grundsätzlich weniger Irisin im Blut hatten und ihr Körper nach Belastung kaum darauf reagierte. Bei schwerer Erkrankten waren jedoch sowohl Irisin als auch der Gegenspieler TSP-1 erhöht. Laborversuche zeigten, dass TSP-1 die Wirkung von Irisin aktiv blockiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Signalübertragung von Irisin gestört ist und der Körper versucht, dies vergeblich auszugleichen. Das könnte erklären, warum der Energiestoffwechsel bei Belastung zusammenbricht. Hinweis: Es handelt sich um Grundlagenforschung an einer relativ kleinen Gruppe. Daraus lassen sich noch keine konkreten Therapien oder Heilungsversprechen ableiten.

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