Diese Vorab-Studie (Preprint, noch nicht abschließend begutachtet) untersuchte Symptomdaten von 19.019 Teilnehmenden der britischen DecodeME-Studie, der weltweit größten ME/CFS-Untersuchung. Per Computeranalyse wurden Betroffene anhand ähnlicher Symptome in Gruppen (Cluster) eingeteilt. Es zeigten sich zwei Gruppen: Eine Gruppe (57%) hatte eine hohe Symptomlast mit mehr Beschwerden in allen Bereichen, mehr Begleiterkrankungen und stärkerer Schwere der Erkrankung. Die andere Gruppe (43%) hatte weniger Symptome. Frauen waren häufiger in der Gruppe mit hoher Symptomlast vertreten als Männer. Zudem hatten Menschen, deren ME/CFS durch eine Infektion oder durch einen unbekannten Auslöser begann, ein höheres Risiko, zur Gruppe mit vielen Symptomen zu gehören, verglichen mit Personen, deren Erkrankung nicht durch eine Infektion ausgelöst wurde. Eine Suche nach genetischen Unterschieden zwischen den Gruppen fand keine eindeutigen Treffer. Die Studie bestätigt, dass ME/CFS keine einheitliche Krankheit ist, sondern unterschiedliche Untergruppen mit verschiedenen Symptommustern umfasst. Das könnte langfristig helfen, Diagnostik und Versorgung besser auf einzelne Betroffene zuzuschneiden – konk
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.64898/2026.06.29.26356818).